Vita

Alexandra Munz 2012


Bewegte Zeiten

Alexandra Munz ist 1974 in Mutlangen geboren. Durch Wissensdurst angetrieben und mit einem kreativen Geist ausgestattet, wusste sie schon mit 15 Jahren, dass sie Sportlehrerin werden wollte. Anderen zu helfen und ihnen etwas beizubringen fasste sie schon früh als ihre Berufung auf. Einmal mit Tanz in Berührung gekommen wusste Alexandra Munz, dass sie ihre Leidenschaft entdeckt hatte. Aus dieser Leidenschaft heraus startete sie beim 1. TC Ludwigsburg eine steile Tanzkarriere. Innerhalb von drei Jahren tanzte sie mit ihrem Partner unter den besten Junioren der Welt (Lateinamerikanische Tänze).

Turniertanz Samba

Turniertanz Cha Cha

German Open Championship 12. Platz Junioren Latein

Da der Leistungssport eiserne Disziplin forderte und auch finanziell eine Herausforderung darstellte, entschied sie sich mit 19 Jahren andere Tanzerfahrungen zu machen und ihre Begeisterung dafür an andere weiterzugeben. Sie zog nach Ludwigsburg und studierte an der Pädagogischen Hochschule Sport, Kunst, ev. Theologie und zwei Semester Chemie. Sie leitete unter anderen „Freestyle-Kurse“ an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Hip-Hop-Kurse an der Volkshochschule Kornwestheim, verwirklichte mit der Musikschule Zuffenhausen ein Kindermusical und gab zahlreiche Kurse in Fitnesscentern. Aus medizinischem Interesse heraus bildete sie sich in Kinesiologie, worin sie auch ihre Hochschulabschlussarbeit schrieb, in Psychologie und alternativer Medizin fort. Außerdem in vielen Bereichen der Fitnessbranche. Als Kunst- und Sportlehrerin möchte sie ihre eigene Begeisterung für diese Leidenschaft weitergeben. Ein Flexibilitätstraining ermöglichten ihr zahlreiche Schulwechsel, was man im tabellarischen Lebenslauf verfolgen kann. Sie übte das Sichneueinlassen und Loslassen, was ihr in der heutigen turbulenten Schulsituation eine große Hilfe ist und sich in ihrer Kunst immer wieder zeigt und spiegelt.

Alexandra Munz

Kreative Impulse

Mit 21 Jahren begann sie als junge Frau ihre künstlerische Tätigkeit und vertiefte schwerpunktmäßig ihre Fähigkeiten in Aktmalerei und -fotografie. Der Körper als ausdrucksstarkes Medium stand im Mittelpunkt ihres künstlerischen Interesses. Nach 7 Jahren Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper bewegte sie sich auf abstrakte und sehr experimentelle Malerei zu. Farben übernahmen eine tragende Rolle und zeigten sich als explosive Energien in ihren Arbeiten. Nach 7 Jahren Malerei zogen Alexandra Munz plastische Arbeiten in ihren Bann. Durch Nici de Saint Phalle und Gaudi inspiriert ging sie Projekte aus Stein, Holz und anderen Baustoffen an. Handwerkliche Herausforderungen, die neue Lösungsansätze forderten, bildeten ein spannendes Übungsfeld (Steinböden, Wände, Putz, Mosaik, Treppen, Sitzbänke, Tische, Terrassen…), das sie vor allem in ihrem eigenen Haus und Garten fand. Im aktuellen 7-Jahresabschnitt wird der Wunsch, ihre Kunst auch nach Außen zu tragen, wach. Der Zyklus hält noch bis 2016 an. Es bleibt spannend, was dann folgen wird. Die Webseite ging Anfang 2012 ans Netz.

 

Alexandra Munz

 

Geistige Bestrebung

Zu vorwiegend männlichen Attributen  in Umwelt und Gesellschaft möchte Alexandra M. den weiblichen Pol stärken. Es geht ihr um einen gleichberechtigten Ausgleich, ein nebeneinander und füreinander – ein sich gegenseitig bedingen und unterstützen. Konservative Rollenverteilungen und -haltungen dienen dieser Idee nicht. Runde und eckige Formen, das Weibliche und Männliche in sich vereinend scheinen paradoxerweise eher Spannung aufzulösen als aufzubauen. Das Stimmigkeitsgefühl für das Ganze, das Zusammenfügen von sehr unterschiedlichen Einzelteilen zu einer Harmonie ist ihr Bestreben. Daher würde Sie sich selbst als Stimmungsmalerin bzw. Bildhauerin bezeichnen. Die Werke sind liberal, sie schließen nichts aus – und wollen sich auch nicht festlegen. Sie wollen offen bleiben für Veränderung. Ihre Kunst ist multioptional und wirkt dadurch sehr belebend, manchmal aufwühlend oder impulsivierend. Die unterschiedlichen Schwingungen von Farbe und Materialien bilden einen Gleichklang – eine Komposition die zusammenklingt. Es geht ihr um Konstruktivität – im Mosaik steht das Ziel im Zeichen des Zusammenfügens, sogar Scherben erstrahlen im Werk zu neuem Glanz. Das Alte darf gehen, damit sich das Neue gestalten kann. Teilweise helfen alte Bruchstücke etwas Neues auf den Weg zu bringen.
Die Entwicklung der Menschheit steht ihrer Meinung nach an einem Wendepunkt, weder das Patriarchat noch das Matriarchat sind taugliche Modelle für die Zukunft. Die Macht soll jeder für sich selbst in seinem Leben haben und so sich selbst gewinnen. Es soll keiner über andere regieren und bestimmen, noch Erwartungen an sie stellen, die darauf abzielen, dass der andere die eigenen Bedürfnisse befriedigt oder den eigenen Vorstellungen entspricht. Jeder erfüllt sich selbstbestimmt mit Liebe. Ihre Vision ist es, dass daraus eine Eigenverantwortung erwächst und die Fähigkeit mit Würde eine gleichberechtigte Partnerschaft zu führen, Kinder mit Kraft zu erziehen und für die Umwelt gemeinschaftlich zu sorgen. Ihre Kunst soll genau diese Kraft verkörpern und in die Welt tragen.

Tanz mit Meeresblick

Tabellarischer Lebenslauf:

Geboren am 28.02.1974 in Mutlangen.

Schulbildung, Studium, Ausbildungen und Tätigkeiten von Alexandra Munz

1990-1994    Allgemeine Hochschulreife am Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium Waiblingen. Lateinamerikanischer Turniertanz bis zur S-Klasse (höchste deutsche Klasse) und Formationstanz bis zur zweiten Bundesliga.
1993-1997    Studium an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg auf Realschullehramt. Fächer: Sport, Chemie, Theologie, Kunst. 1. Staatsexamen
Während des Studiums Kursleiterin und Trainerin für Tanz, Step und Aerobic an der Hochschule und in Fitnesscentern (Ludwigsburg, Schwieberdingen), Musikschule Stuttgart Zuffenhausen tänzerische Leitung des Kindermusicals „Lillie die Grille“.
1997-1999    2. Staatsexamenn. Während des Referendariats in Tübingen Kursleiterin an zwei Fitnesscentern. Kurssprecherin des Schulausbildungsseminars Reutlingen.

Mitschnitt Fernsehauftritt Schwäbischer Turnierbund Gala

Weitere Ausbildungen -Seminare-Kurse – Arbeitsgebiete:

1999 Fitness-Trainer-Zusatzausbildung
1997 Touch for Health- Ausbildung (Kinesiologie)
1997 Advanced Instructor Certification (Aerobic)
1999/01 Fitnessland Winterbach. Trainingskoordination, Trainerin und Kursleiterin.
2000 Box-Out-Ausbildung, Aerobic und Thairobic-Ausbildung
2000 Gesundheitstrainerin Ausbildung
2001 Seminare zu Schulter, Knie- und Rückenschmerzpatienten
2001 Seminar: „Der Körper weiß mehr als der Verstand“
2001 Ausbildung: „Heilung über die Wirbelsäule“
2001 Thai Bo Ausbildung I und II
2001 Seminar: „Die Kunst der bewussten Wahrnehmung“
2001/05 Anstellung als Lehrerin an der Ernst-Heinkel-Realschule Grunbach für die Fächer: Sport, Mathe, Kunst und ev. Religion
2002 Leitung von HipHop/DanceforFans Kursen an der Tanzschule Schicki in
Stuttgart und weiterhin Kurse an Fitnesscentern
2004 Bestandene Ausbildung zur Psychotherapeutin mit Schwerpunkten in
Körpertherapien, Entspannung und Mentalem Training
2005/07 Wechsel zur Gottlieb-Daimler-Realschule Schorndorf
2007 Kletterfortbildung
2008/09 Einsatz in Winnenden nach dem Ammoklauf und an der Realschule Plüderhausen
2009… Einsatz im Max-Planck-Gymnasium in Schorndorf als Sportlehrerin
2009…  Workshops in Hip-Hop und Lehrerfortbildung Tanz, VHS-Kurse in Tanz, Aerobic und Thairobic

 

Tanzmotiv auf der Düne im Sonnenuntergang

getanzte Sonnenuntergangsstimmung

Zukünftige Ziele:

Am Arbeitsplatz “Schule” zeigen sich wie niergendwo sonst sehr deutlich die gesellschaftlichen Defizite. Daher ist es sicher auch nirgendwo sonst so offensichtlich was verändert werden muss. Begrenzungen und Haltungen des Systems Schule mögen zwar real sein, doch der Geist ist dazu in der Lage unbegrenzt und offen zu agieren. Daher bieten sich auf künstlerischer Ebene immer Möglichkeiten das Bestehende aufzunehmen, zu verwandeln und sich auf neue Wege einzulassen. Das Neue zu gestalten und in die Welt zu bringen ist das Anliegen der Kunst. Alexandra Munz möchte von der Assoziation, dass Kunst provozieren muss, ja destruktiv und kritisch auf die Mängel der Zeit hinweisen, ablenken und den Blick auf eine konstruktive Funktion lenken, die die Welt zu einem schönen Ort macht. Daher möchte sie die Schule zu einem schöneren würdigen Ort machen.
Mein Traum ist es das Schulgebäude in Form und Farbe mit Schülern und Schülerinnen in Projekten ansprechend zu gestalten. Dadurch wieder Würde und Achtung in diese Institution zu tragen und ein Wohlgefühl zu bewirken, das alle Beteiligten samt den Eltern wieder frei atmen lässt. Außerdem würde ich sehr gerne Kinder und Jugendliche mit ihrer kreativen Kraft in Kontakt bringen, damit sie sich selbst entfalten lernen und den Einflüssen der Zeit nicht mehr länger unterliegen müssen. Dafür wären auch ein Kindermusical und andere Theater- oder Tanzprojekte sehr gut geeignet. Die Leistungsorientierung und damit verbundene Ängste müssen kein Hindernis darstellen, in der Schule wertfrei Werte zu schaffen, die dem Wohle aller dienen. Als Künstlerin privat werde ich mich in Haus und Garten verwirklichen und beginnen Menschen mit meiner Kunst zu erfreuen.” (Alexandra Munz)

 

 Hier sehen Sie einen Film über die Tanzkarriere von Alexandra Munz

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