Ausstellungen

Ausstellungen 2013

Im Sommer 2013 findet eine Ausstellung mit abstrakten Arbeiten unter dem Thema:

“Entfesselte Kräfte” ihren passenden Rahmen im Café de Ville, beim Brünnele in  73614 Schorndorf.

CafédeVille (2)

Vernissage am 26. Juli 2013 um 19.30 Uhr

mit sprühendem Tanz und kraftvollem Trommeln

Etse Kwawakume - afrikanisches Tanz- und Trommelfeuer

Finissage am 21. September 2013 im Rahmen der Kunstnacht mit DJ Luca

Party-Night

“Kräfte schlummern in jedem Menschen. Es ist eine Frage der Entscheidung wie sie in uns und aus uns heraus wirken.

Um mit der eigenen Kraft in Verbindung zu kommen, muss Schutt und Asche weggeräumt werden. Ruinen alter Glaubensmuster und Haltungen erkannt und eine neues Fundament und Gerüst aufgebaut werden. Ein eigenes Schloss erschafft man sich durch die Annahme der eigenen Gefühle und indem man zu sich selbst stehen lernt. Stein für Stein – Schritt für Schritt- entsteht Selbstsicherheit, Selbstachtung und innere Stabilität. Eine Unabhängigkeit gegenüber manipulativen Einflüssen von außen ist der Lohn für die selbstdisziplinierte Arbeit am Aufbau der eigenen Welt. In den Arbeiten kommt der Moment zum Ausdruck, indem sich die zuvor blockierte Energie freisetzt, das Potential entfesselt wird und unendliche Varianten und Erscheinungsformen sichtbar werden.  Der magische Augenblick, in dem man sich von alten unbrauchbaren Strukturen gelöst hat und sich das Neue noch nicht gestaltet hat. Die kosmische Enegie, die zur Verfügung steht, wenn man loslässt und in das Unbekannte vordringt. Umbruch macht Angst, wenn man sich nicht bewusst ist, dass man diese entfesselte Kraft nutzen und wandeln kann. Vor dem Dunkeln fürchtet sich der Mensch, der sich die Sicherheit im Außen ersehnt.

"Hirnall"

Die Menschen, die ihrer wahren Sehnsucht folgen, finden im Unbekannten die Freiheit ihr Leben so zu gestalten wie es ihnen gefällt. Zahlreiche Märchen beschreiben diesen Prozess, in dem sich Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung in unbekannte Länder wagen und dort Aufgaben und Prüfungen bestehen müssen. Nur so werden sie sich selbst erkennen, wer sie im Grunde ihres Wesens wirklich sind. Sie werden vom “Prinzen gerettet” oder dürfen die “Prinzessin heiraten”. Sie ziehen in ein Schloss und sind meist glücklich bis zu ihrem Lebensende. Sie haben ihren Seelengefährten und die wahre Liebe gefunden. Wer jedoch “zu Hause” verhaftet bleibt, sich nicht löst und nicht wagt, der gewinnt auch nicht. Der verschläft das Leben, der stellt sich unter den Scheffel, der lässt sich unterdrücken und erniedrigen oder verhungert und bleibt in zwar bekannten aber engen Verhältnissen unzufrieden und leer zurück. Wichtige Erfahrungen und Auseinandersetzungen (z.B. mit der Hexe, der bösen Stiefmutter, dem Zauberer oder Monster) fehlen, um sich selbst als wertvoll und stark zu erkennen. Selbst in der biblsichen Überlieferung ist klar, dass sich Jesus aus Nazareth aus seiner vertrauten Umgegung lösen muss, seine Familie verlassen, um seinen für ihn bestimmten Lebensweg zu gehen und seiner Bestimmung zu folgen. In der Ausstellung “die Wolfsfrau” am 21. September im “S`Neschtle” im Röhm, Weilerstr. 6 im Rahmen der Kunstnacht Schorndorf spielen diese Prozesse ebenfalls eine wichtige Rolle und beziehen sich hier auf die Entwicklung zurück zum Urzustand, kraftvoll und wild. Anhand des Buches “Die Wolfsfrau” von Pinkola Estés, eines der stärksten Bücher über Frauen, zeigt die Künstlerin ein 8seitiges Paravent, in dem sie die Erkenntnisse des Buches verarbeitet. Hier spielen Märchen eine zentrale Rolle.

Die Farbenpracht der Werke steht für unendliche Möglichkeiten und für deren Beschaffenheit. Die universalen Bildkompositionen spiegeln den Moment der Erkenntnis, dass man sich einen neuen Planeten erschaffen kann,selbst eigenmächtig bestimmen kann, in welcher Welt man leben möchte und mit wem man sie teilt. Beim Betrachten erschließen sich Momentaufnahmen von Neuordnungen und deren Auswirkungen, die sich sogleich wieder verflüchtigen, um sich irgendwann zu manifestieren, wenn man ihnen genügend Aufmerksamkeit schenkt.

Menschen, die sich von den Werken angesprochen fühlen sind in Kontakt mit dieser Wahrheit und mit der Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Sie entfesseln dadurch diese Kraft und nutzen die freiwerdende Energie, um zielsicher ihren Weg zu sehen und zu gehen. Denn nur der “eigene” Weg macht sie glücklich, frei und stark.

"Taumalla"

Kräfte sinnvoll nutzen

Ich verstehe mich weder als Feministin noch möchte ich das Wort Emanzipation verwenden, um zu beschreiben, welcher Evolutionssprung tatsächlich ansteht. Es geht um einen Paradigmenwechsel in unseren Köpfen. Das Patriarchat darf sich mit seinen Nachwehen verabschieden und Platz machen für eine „Herrschaft der echten Gemeinschaft“. Positionen sollten sinnvoll nach tatsächlichen Fähigkeiten besetzt werden und da uns egoistisches Machtdenken auf keinen Fall aus Umweltverschmutzung, Gewalt, Lüge und Chaos führt, geht es tatsächlich um Führungskräfte die eine hohe emotionale Intelligenz aufweisen, ethisch verantwortungsbewusst handeln und die gesamten Zusammenhänge eines Systems erfassen können. Menschen, die untrüglich „spüren“ welche Unstimmigkeiten zu Problemen führen und ein harmonisches Ganzes anstreben. Genau diese explosive emotionale Kraft, die Grenzen sprengt, Neues wagt und die gesammelte Vielfalt in eine neue Ordnung führt, kommt in meinen abstrakten Bildern zum Ausdruck. Wir sollten aufhören Energie für Ängste, Selbstwertgefühlsmangel und Konkurrenzgefühle aufzuwenden und die neugewonnene Kraft für den Aufbau von Integrität und wahrer Gemeinschaft einsetzen.

Die Führungskräfte von Morgen können Männer wie Frauen sein. Aber es können nur Männer oder Frauen sein, die beide Gehirnhälften integriert haben und in der Lage sind emotional intelligent zu handeln, die logisch denken, aber auch logisch fühlen können. Die für sich selbst männliche und weibliche Anteile integriert haben und darum keine Seite ablehnen, abwerten oder vernachlässigen müssen.” (Alexandra Munz)

"Strudo"

Zwei Ausstellungen an der Kunstnacht in Schorndorf am 21. September 2013

Die Wolfsfrau

“Die Wolfsfrau”, eines der stärksten Bücher über Frauen, erzählt von Mythen und Märchen und möchte eine Frau gesund, stark und kreativ sehen. Die ungezähmte Urfrau wecken und sie ehren. Malerei, Tanz und Erzählkunst verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk. Ein reicher Erfahrungsschatz wird zugänglich und nachvollziehbar aufgezeigt.

Alexandra Munz

Vernissage und Finissage am 21. September 19.00 – 24.00 Uhr

mit Liveperformance von Sandra Kirschner (Tanz) und Isole Schuler-Kirin (Erzählung)

Sandra Kirschner

“Der Körper in seinem Wesen, beherrscht viele verschiedene Sprachen. Er äußert sich durch seine Farbgebung, durch seine Temperatur, das jähe Zucken einer Erkenntnis, das Glühen der Liebe, das Ziehen von Schmerzen, die Hitze der Erregung, die Kälte seiner Ablehnung… (Sandra Kirschner)”

“Die Wildnatur aller Geschöpfe ist grundsätzlich lebensfroh…jede Spur, die sie in uns hinterlässt, weckt die Sehnsucht, sie wiederzufinden, sie zu befreien und sie zu lieben. Sie lebt von Gedichten und Trommelwirbel und Gesang (“Die Wolfsfrau” von Clarissa Pinkola Estés s. 241, 28).

 

In der Kunstnacht im Herbst 2013 findet zum Thema “die Wolfsfrau” mit Akten der Künstlerin eine Ausstellung in den Räumen des “Neschtle” im Röhmareal,Weilerstraße 6 in 73614 Schorndorf statt. Umrahmt von Tanzperformance und Märchenerzählerin wird der Roman von Clarissa Pinkola Estés als Paravent in acht Akten malerisch aufgearbeitet, ausgestellt und die Inhalte des Buches erfahrbar gemacht. Die verschiedenen Phasen der Individuation der Frau werden in Akten der Künstlerin nachvollziehbar sichtbar. Die Kraft der Frau, die sie selbst in sich entdecken und kultivieren muss, steht in enger Verbindung zu Ihrer gewonnenen Unabhängigkeit gegenüber gesellschaftlichen Prägungen. Der Weg weg von Scham, Minderwert und Ängsten hin zu einer selbstbestimmten Auffassung ihrer selbst, entfesselt ihre Urkraft und Faszination, die die Welt gleichzeitig erschüttert und erbaut. Der Mut im Sterben loszulassen führt ins Paradies, in das Licht, in die Liebe. Immer wieder häutet sich die Schlange, um zu wachsen. Immer wieder gilt es den Zyklus des Vergehens und Werdens zu respektieren, um sich wie der Phönix aus der Asche zu erheben und ein neues Leben zu gestalten. Die Ausstellung ist eine Hymne an die entwicklungsbegeisterte Frau, eine Verheißung, dass Sterben und Leben eine Einheit sind, dass Erbauung und Erschütterung geschwisterlich versöhnlich echte Partner für eine gelungene Individuation sind und dass die Kraft für ein begeistertes Leben genau daraus resultiert. Die Ausstellung ist für alle Männer, die einen neuen Weg im Umgang mit einer selbstbestimmten Frau wagen wollen, genauso zu empfehlen wie Frauen, die ihrer Sehnsucht folgen möchten, sich selbst voll und ganz anzunehmen.

Dei Wolfsfrau - 1. Akt "Das wilde Selbst entdecken"


Die Wolfsfrau in 8. Akten - 1-4. Akt im Werden

Die Wolfsfrau - 5. Akt Die Doppelnatur

Die Wolfsfrau - 5. bis 8. Akt

Die Ausstellung bietet die Möglichkeit Akte und abstrakte

Werke der Künstlerin zu erwerben.

Weitere Werke finden Sie unter:


Garten-Bau-Kunst

Akte

Innenraumgestaltung

Abstrakte Malerei

und weitere Werke

Informationen über den Werdegang der Künstlerin finden Sie in ihrer Biographie.

Viel Freude beim Stöbern.

 

 

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